ist der erste Band der Erdsee-Trilogie von Ursula K. LeGuin.
Ein Junge der Insel Gont entwickelt magische Fähigkeiten, wird von einem Zauberer als Lehrling angenommen und wird auf der Insel Rok an der Zaubererschule ausgebildet. In einem magischen Wettstreit unter Schülern passiert jedoch ein Unglück und „Der Sperber“ genannte Junge Ged hat einen dunklen Schatten in die Welt gerufen, der nun auf ihn wartet. Ged verlässt Rok und reist durch die Erdsee auf der Flucht vor dem Schatten, bis er erkennt, dass er sich ihm stellen muss.
Der erste Teil der Erdsee-Trilogie ist eine typische Fantasygeschichte für Jugendliche: eine magische Umgebung in einer erfundenen Welt mit fantastischen Kräften und Tieren wie Drachen, Otaks … Mir erscheint die Erzählweise des Buches recht altertümlich. Der erste Band erschien 1968, wirkt jedoch eher älter, was vielleicht mit der Übersetzung zu tun hat. In meiner Ausgabe gibt es dazu merkwürdige Zeichnungen, die eher unübersichtlich sind, wenn es sich um Karten handelt und nicht sehr klar, wenn sie die Geschehnisse zeigen. Für mich ein überflüssiges Detail des Buches, wenn auch nicht störend. Die Geschichte liest sich recht flüssig, doch Ged ist keine Figur mit der ich wirklich „mitfiebern“ kann, dafür bleibt er zu blaß. Seine Motivation, seine Handlungen sind vorhersehbar, nie überraschend und irgendwie bleibt diese Hauptfigur recht blass.
Werde jetzt eine Pause vor dem zweiten Buch einlegen und dann schauen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt im zweiten Band der Erdsee.













Genau das Richtige also: