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Reiseliteratur

Juni 17, 2007

Hatte eigentlich nicht vermutet, dass mich dieses Genre interessiert, da ich ein typischer Romanleser bin. Aber dann bin ich über Bill Bryson gestolpert. In einer Bücherkiste lag „Reif für die Insel“ (Notes from a small island) und da ich wohl leicht anglophil veranlagt bin, konnte ich daran nicht vorbeigehen. Die Geschichte seiner (Abschieds-)Reise durch England ist aeussest unterhaltsam und macht Lust, die Gegenden selbst zu besuchen. Nicht, dass er alles als schön, pittoresk oder nett, unterhaltsam oder einfach positiv beschreibt. Er erzählt von Gegenden, die ihm nicht gefallen haben, Umständen oder Begebenheiten, die ihm absonderlich erschienen oder negativ auffielen. Trotzdem beneide ich Bryson sowohl um die Reise als auch die Fähigkeit, das Erlebte so kurzweilig wiederzugeben.
Nachdem ich den Autor einmal entdeckt hatte, fielen mir weitere Titel auf. So habe ich noch „Frühstück mit Kängurus“ (In a sunburned country) gelesen, dass ebenfalls unterhaltsam war, wenn es mir auch nicht ganz so gut gefiel. Wirklich überraschend dagegen war, dass mir „Picknick mit Bären“ (A walk in the woods) sehr gut gefiel. Es war wirklich nicht vorhersehbar, da ich seit Jahren nicht mehr gewandert bin und vermutet hätte, dass dies gar nicht mein Buch wäre. Und obwohl ich diese Reise von Bryson nicht nachlaufen möchte, begeisterten mich seine Erzählungen von Gegend, Menschen und Ereignissen.
Das nächste Buch von Bryson liegt bereits in meinem Regal ungelesener Bücher und ich bin schon sehr gespannt darauf.

(To know more)

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