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Um nochmal auf G.G. Kay zurückzukommen

Juni 18, 2007

Einige seiner Romane sind in einer Art historischen Fantasywelt angesiedelt, z.B. kann man die Juden auf der iberischen Halbinsel oder die Minnesänger in Frankreich vermuten zu erkennen (Lions of Al-Rassan or A song for Arbonne). Aber auch die Wagenlenker in griechisch-römischen Zeiten erwecken eine bekannte Vertrautheit. Diese Mischung aus Kennen und neuer Welt zusammen mit einer guten Story gefällt mir ausgezeichchnet. Vielleicht ist Kay auch wegen der realen „Vorbilder“ in der Lage jedem Roman ein eigenes Setting zu geben und nicht wie viele Fantasyautoren endlose Serien zu schreiben. Nichts gegen Reihen, ich mag das auch, doch Kay hat eine große Bandbreite und viele Variationsmöglichkeiten. Und nutzt sie. Da er seine Welten nur anlehnt, brauche ich mir auch keinen Kopf um historische Genauigkeit oder Realismus zu machen.
Doch Kay schafft auch ganz neue Welten … und ja, das auch in Serie. In der Fionavar-Trilogie reisen ein paar kanadische Studenten in die erste aller Welten. Hier werden klassische Fantasyelemente in eine breitgefächerte Geschichte eingefügt. Der Kampf des Guten gegen das Böse wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, da die einzelnen Persönlichkeiten ihre ganz eigene Geschichte erzählen und sehr variierende Wege gehen. Kay hängt auch nicht bis zum Ende an seinen Gestalten, sondern opfert sie falls notwendig für seine Geschichte.
Was ich eigentlich sagen will: Kay ist für mich ein großartiger Schriftsteller, auf dessen Bücher ich mich immer wieder freue.

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