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Ein Krimi, in dem eigentlich

Mai 9, 2008

nicht viel passiert: Stille Nacht in Oxford (Oxford Shift) von Veronica Stallwood. Eine Autorin, Kate Ivory, wird von ihrer Kollegin Emma gebeten ihre verschwundene Mutter Joyce zu suchen. Unterstützt wird Kate dabei von ihrer eigenen Mutter Roz, da sie gerade dabei sind eine Beziehung zueinander aufzubauen, nachdem Roz für viele Jahre aus Kates Leben verschwunden war. Als Kate eine erste Spur von Joyce hat, findet sie statt der Frau eine männliche Leiche. Mehr Aufregendes passiert bis zur letzten Seite eigentlich nicht mehr. Natürlich geht die Suche weiter, der Leser/die Leserin weiss jedoch bereits, wer hinter dem Verschwinden steckt und die Gründe dafür sind nicht so aufregend, dass das Buch daraus eine Spannung erhält. Ganz unterhaltsam sind die humorvollen Einsprengsel, darunter die Gespräche zwischen Kate und Roz. Und sonst? Oder warum habe ich es bis zur letzten Seite gelesen? Das Buch gehört für mich in meine Kategorie Häkelkrimi: wenig Action, wenig eklige Leichen oder Ähnliches, dabei eine plätschernde Erzählung, die aber nicht schlecht geschrieben ist. Anspruchslose Unterhaltung für zwischendurch und für Zeiten, in denen ich einfach nicht über ein paar Seiten pro Lesezeit hinauskomme.

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2 Kommentare

  1. Wollte nur mal anmerken, dass ich das Wort ‚Häkelkrimi‘ extrem genial finde und es mir für spätere Gelegenheiten merken werde 😀


    • Häkelkrimi
      ist leider keine Erfindung von mir, aber ich finde es auch so passend



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