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Der Blinde von Sevilla beendet

Juni 17, 2008

und unsicher, wie ich ihn für mich bewerten soll. Ein bisschen was habe ich ja bereits hier erzählt. Nach 639 Seiten nun:
– Spannend? Ja, wollte immer wissen wie’s weitergeht.
– Logisches Ende? Naja, man kann nicht alles haben und das „letzte“ Ende ist mir dann auch viel zu seicht.
– Weiterlesen? Wilson hat ja tatsächlich die Figur weitergeschrieben, auch wenn ich mir das kaum mehr vorstellen kann, nachdem ich das Buch beendet habe. Dafür ist zuviel J.F. in dem Buch, zuviel Familie, zuviel Vergangenheit – wie will man damit weiter umgehen? Ausserdem ist mir dies aufgesetzt „Spanische“ etwas auf die Nerven gegangen. Zu viel, zu bemüht, sprachlich teils verwirrend auch wenn es gegen Ende (erzählungsbedingt) weniger wird.
Vorläufig werde ich Robert Wilson weder auf die Liste ungeliebter Autoren setzen, noch direkt nach dem nächsten Band greifen… und die Eindrücke noch etwas „sacken“ lassen.
Btw.: Merkwürdig finde ich eine Besprechung auf dem Buchrücken, dass die Semana Santa und der Stierkampf so beschrieben sei, dass er sich mit Hemingway messen lassen könne. Wenn das stimmen sollte, brauche ich Hemingway wohl doch nicht mehr lesen 😉

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One comment

  1. Ja, sage ich doch *gggg*. Und diverse Lobhudeleien auf Buchinnen- oder -außenseiten sollte man tunlichst ignorieren 😉



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