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Vampire

Juli 28, 2012

Ja klar, eigentlich sollte dies so langsam vorbei sein. Aber – ich bin ja später eingestiegen, also darf ich wohl noch ein bisschen darin schwelgen. Ich bin seit einiger Zeit bei Hörbüchern mehr oder weniger komplett auf die englischen Originalfassungen umgestiegen, weil ich hoffe, das Hörverständnis wird dadurch irgendwann besser. Und wenn man nicht nur die Klassiker hört, scheint das auch zu funktionieren. Und bei meinen Hörbüchsuchen bin ich dann auf die Love at stake Serie von Kerrelyn Sparks gestossen.
Worum es bei ihren Vampiren geht:
Eine Gruppe von Vampiren ernährt sich von synthetischem Blut. Der Erfinder desselben ist Roman Draganesti , ein ehemaliger Mönch und inzwischen hochbegabter Erfinder von Fusion cuisine – Essen aus Blut und Schokolade oder Blut und Whisky oder …. ich denke, es erklärt sich so. Die Vampire ernähren sich inzwischen komplett aus Flaschen und schützen so die Menschen. Eine andere Gruppe dagegen – die Malcontents oder wie sich selbst nennen: True ones“ arbeiten gegen Roman und seine Freunde und wollen die alten Bedingungen wieder herstellen. Sie trinken von Menschen und geniessen es, diese dabei zu quälen oder zu töten. Ein klassischer Gegensatz von Gut und Böse also.
In jedem der Romane wird die Geschichte eines Mitglieds dieser ersten Gruppe von Vampiren geschildert, verwoben in eine -natürlich- Liebesgeschichte. Und, ganz klar, gerade die Männer sind dabei die heroischen Helden aus der Vergangenheit mit dem Benehmen von Galanen. Und ja: die Geschichten sind vorhersehbar. Aber: sie sind auch nett erzählt.

Im ersten Teil „How to Marry a Millionaire Vampire“ ist schon das Setting sehr gut gemacht: Roman verliert auf seine ungewöhnliche Art einen seiner Fangzähne und benötigt dringend und sehr eilig die Hilfe eines Zahnarztes. Dabei stösst er auf Shanna, die dummerweise kein Blut sehen kann. (Okay, das fand ich schon ziemlich heftig – immerhin ist sie Ärztin, aber es gibt eine logische Aufklärung, also ….) Wie’s weitergeht und welche Figuren dabei so eingeführt werden, mag ich nicht verraten. Nur so viel: der zweite Band „Vamps and the City“ ist so visuell, dass ich ihn mir sofort als Film vorstellen konnte und praktisch darauf warte, dass das jemand umsetzt. Mehr verrate ich nicht, nur dass es für alle Figuren unterschiedliche Lösungen gibt und somit sogar so etwas wie Spannung auftaucht.
Überhaupt die Figuren: da sind wirklich sehr nette Ideen eingearbeitet und vieles wird auch erst im Laufe der Bücher aufgelöst, aber bereits früh schon angedeutet. Der junge Iain, der immer für 15 gehalten wird und deshalb immer wieder auf Schwierigkeiten stösst. Die Schotten und ihre Kilts, Dr. Fang oder was aus dem Baby Konstantin werden kann, das nicht ganz menschlich ist. Es gibt immer kleine nette Einfälle, die die Geschichten liebenswert machen. Ich bin inzwischen bei Teil vier angekommen und freue mich weiterzuhören.
Denn auch bei der Audioversion wurde klug gehandelt: jedes Buch wird von einer anderen Sprecherin eingelesen. Das passt -bis jetzt- perfekt.
Was mir nicht ganz so gut gefällt sind die Cover. Teil 1 (s.o.) ist okay, aber ab Band 3 gefallen sie mir nicht. Oder richtiger: danach würde ich nicht greifen. Aber über Geschmack will ich jetzt nicht streiten und mir ist es bei der Audioversion sowieso egal.
Insgesamt bedeutet das für mich : die Vampire werden mich weiterhin begleiten.

 

 

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